{"id":187,"date":"2022-10-13T19:42:22","date_gmt":"2022-10-13T17:42:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kuef.de\/?p=187"},"modified":"2022-10-15T13:05:13","modified_gmt":"2022-10-15T11:05:13","slug":"microsoft-loop-und-noch-viel-mehr-kommt-im-november-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kuef.de\/index.php\/2022\/10\/13\/microsoft-loop-und-noch-viel-mehr-kommt-im-november-22\/","title":{"rendered":"Microsoft 365 App kommt und es ist Zeit f\u00fcr etwas Orientierung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Vom 12.10.22 bis zum 14.10.22 stellt Microsoft auf seiner weltweiten Hybridkonferenz <a href=\"https:\/\/ignite.microsoft.com\/de-DE\/home\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/ignite.microsoft.com\/de-DE\/home\">Microsoft Ignite<\/a> viele Neuerungen vor. Unter anderem kommt die neue Microsoft 365 App und neue Funktionen in Teams, die im Laufe des November 2022 ihren Weg zu den Nutzern finden werden.<\/em><\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Aus diesem Anla\u00df publiziere ich hier einen bereits viel fr\u00fcher im Golem.de Plus Bereich erschienen Artikel der ein wenig auf die bestehende Komplexit\u00e4t der Microsoft Welt eingeht, in etwas angepasster Form. Zentraler Aufh\u00e4ngepunkt f\u00fcr den Artikel waren damals die neuen Loop Funktionen deren Einf\u00fchrung eher z\u00f6gerlich erfolgt und m\u00f6gliche Gr\u00fcnde daf\u00fcr beschreibt auch dieser Artikel.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.microsoft.com\/de-de\/microsoft-teams\/group-chat-software\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.microsoft.com\/de-de\/microsoft-teams\/group-chat-software\" target=\"_blank\">Microsoft Teams<\/a> wurde genau zu der Zeit popul\u00e4r als die pandemiegetriebene Home Office Welle begann und ist nicht zuletzt deshalb heute ein wichtiges Arbeitsmittel in vielen Betrieben. Mit <a href=\"https:\/\/www.microsoft.com\/de-de\/microsoft-loop\">Microsoft Loop<\/a> soll eine neue Technik eingef\u00fchrt werden, die es erlaubt durch flexibel einbettbaren Komponenten zu kooperieren. Das ist nicht ganz unproblematisch, liegt aber genau auf der Hauptlinie der Microsoft Strategie: Viele Einzelbereich m\u00f6glichst synergetisch zusammenf\u00fchren und miteinander synchronisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Loop Komponenten <\/strong>stellen homogene kleine Elemente mit einheitlichen Informationstypen dar, die an die Bl\u00f6cke von WordPress oder die Elemente in SharePoint Webseiten erinnern. Beispiele sind <strong>Listen<\/strong>, <strong>Text <\/strong>oder <strong>Tabellen<\/strong>. Jede einzelne Komponente l\u00e4sst sich <strong>beliebig oft instanziieren<\/strong>. Man kann also so viele Listen und Tabellen anlegen, wie man m\u00f6chte, jeweils mit einem eigenen Inhalt. Jede angelegte Instanz kann dann aber auch <strong>beliebig oft in unterschiedlichsten Kontexten eingebettet<\/strong> werden. Egal ob in einem Teams Chat, in einer Email oder in SharePoint. Egal wo man die Instanz einer Komponente einbettet und bearbeitet, alle Orte synchronisieren sich untereinander und lassen sich in jedem Kontext kooperativ simultan bearbeiten. So lautet die Vision von Microsoft.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein klein wenig wurde Microsoft Loop schon im Laufe des Jahres in kleinen Schritten verf\u00fcgbar gemacht, ist aber den meisten Benutzern vermutlich noch nicht aufgefallen. Nutzbar waren Loop Komponenten zun\u00e4chst nur \u00fcber ein kleines Loop Symbol im <strong>Teams Chat<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Microsoft Loop erzeugt dabei f\u00fcr jede Komponente eine sogenannte \u201e<strong>Fluid<\/strong>\u201c-Datei <strong>im OneDrive Ordner des Erstellers<\/strong>. Diese kann man auch direkt im Webbrowser bearbeiten. Mit der Einf\u00fchrung jetzt wird es m\u00f6glich Microsoft Loop Komponenten in <strong>Seitenstrukturen <\/strong>und <strong>Arbeitsbereichen <\/strong>zu organisieren. Anders als etwa eine kooperativ genutzten monolithischen Word-Datei lassen sich die einzelnen Komponenten von Loop in verschiedenen Kontexten unterschiedlich kombinieren, einbetten und wiederverwenden, wobei sie an jedem Einsatzort immer den gleichen synchronisierten Inhalt darstellen, der sich automatisch anpasst, wenn die Komponente von irgendwoher bearbeitet wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Excel Live l\u00e4sst WebApps und Teams verschmelzen<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich hat Microsoft erkannt, dass es einen Bruch darstellt, wenn man zun\u00e4chst aus einem Kontext, wie einer Videokonferenz oder einer Email \u00fcber einen Link in ein anderes Dokument wechseln muss. Loop soll hier eine Br\u00fccke schlagen. Aber auch neue Funktionen wie &#8222;Excel Live&#8220; sollen hier eine nahtlosere Integration sicherstellen. Mit &#8222;Excel Live&#8220; wird es m\u00f6glich direkt im Kontext eines Microsoft Teams Meetings eine Excel Datei anzuzeigen und kooperativ zu bearbeiten, ohne hierzu eine zus\u00e4tzliche Dokumentenansicht zu \u00f6ffnen und ohne Excel installiert zu haben. Dabei setzt die Teams App direkt eine WebApp von Excel innerhalb der Teams Anwendung um. Weitere Dokumentenarte und Apps werden hier sp\u00e4ter noch folgen, um Teams st\u00e4rker mit anderen Funktionen zu verschmelzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die vielen M\u00f6glichkeiten k\u00f6nnen auch Verwirrung &#8211; Zeit f\u00fcr einen \u00dcberblick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon jetzt bietet Microsoft auch \u00fcber Loop hinaus einen enormen Baukasten an M\u00f6glichkeiten, der viele Benutzer in den letzten Jahren teils unvorbereitet \u00fcberrollt hat und bei dem oft der Durchblick fehlt. Zeit sich einmal einige wesentliche Zusammenh\u00e4nge bewusst zu machen. Viele Benutzer gehen hierbei <strong>anwendungsorientiert <\/strong>vor. Je nachdem ob sie <strong>Outlook<\/strong>, <strong>Teams <\/strong>oder den <strong>Webbrowser <\/strong>als ihre <strong>prim\u00e4re Arbeits- und Kommunikationsplattform <\/strong>begreifen, arbeiten sie gerne zentriert in den dort repr\u00e4sentierten Funktionen und Sichtweisen. Hier entstehen manchmal <strong>Parallelwelten<\/strong>, die Microsoft dann m\u00fchsam wieder zu \u00fcberbr\u00fccken und zusammenzuf\u00fchren versucht.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die technischen M\u00f6glichkeiten \u00fcberwiegend hilfreich bis imposant sind, schafft Microsoft regelm\u00e4\u00dfig unn\u00f6tige Verwirrung durch inkonsistente und generalisierte Namensgebung, h\u00e4ufige Umstrukturierungen und zu viele verschiedene Zugriffsoptionen auf eine einzige Ressource, bei denen Benutzer die Orientierung verlieren und sich g\u00e4nzlich unterschiedliche Arbeitsweisen bei verschiedenen Kollegen herausbilden k\u00f6nnen, wodurch es dann schwer f\u00e4llt sich zu Arbeitsschritten zielgerichtet abzustimmen. Statt aber nun alle, teils am\u00fcsanten, Wirrungen durchzugehen, soll der Fokus hier auf dem oft verborgenen Grundger\u00fcst liegen, das man einmal verstanden haben sollte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SharePoint und Exchange sind die Grundpfeiler<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die wesentlichen zwei Grundelemente bei der modernen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.microsoft.com\/de-DE\/Microsoft-365\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.microsoft.com\/de-DE\/Microsoft-365\" target=\"_blank\">Microsoft 365<\/a> Welt sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/docs.microsoft.com\/en-us\/exchange\/exchange-online\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/docs.microsoft.com\/en-us\/exchange\/exchange-online\" target=\"_blank\">Exchange Online<\/a> , wo alle <strong>Emails, Kalender und Kontakte<\/strong> bereitstellt werden. Die Nutzung erfolgt traditionell \u00fcber Outlook.<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/docs.microsoft.com\/en-us\/sharepoint\/introduction\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/docs.microsoft.com\/en-us\/sharepoint\/introduction\" target=\"_blank\">SharePoint<\/a>  und <strong>OneDrive <\/strong>die alle <strong>sonstigen Dateien und Listen<\/strong> speichern und dar\u00fcber auch in der Lage sind <strong>Webseiten <\/strong>bereitzustellen, die man nach dem WYSIWYG-Prinzip editieren kann. SharePoint speichert damit alles was der Exchange Server nicht abdeckt. Dazu geh\u00f6ren auch alle neuen Innovationen, wie Microsoft Loop.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>OneDrive <\/strong>ist letztlich nur eine <strong>einzelne SharePoint Dokumentenbibliothek<\/strong>, in der man seine pers\u00f6nlichen Dateien verwaltet. In vielen Grundbereichen funktionieren SharePoint und OneDrive gleich. Dennoch sollte man <strong>alles an dem man pers\u00f6nlich selbst arbeitet<\/strong>, insbesondere alle <strong>Entw\u00fcrfe <\/strong>von Dokumenten, im <strong>OneDrive <\/strong>verwalten. Sobald man <strong>kooperativ <\/strong>in einem Team an Dokumenten und Themen arbeitet, sollte man die Datei in einer passenden <strong>SharePoint Dokumentenbibliothek <\/strong>innerhalb einer Struktur ablegen, die f\u00fcr das ganze Team sinnvoll und einsehbar ist. Zwar kann man auch einzelne Dateien in OneDrive f\u00fcr andere freigeben, aber nutzt man dies h\u00e4ufig, fehlt f\u00fcr andere Bearbeiter die \u00dcbersicht \u00fcber alle nutzbaren Dokumente.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl SharePoint, wie OneDrive bieten integrierte Funktionen die Dateien auf ein lokales Filesystem herunter zu kopieren und dann <strong>automatisch synchronisiert <\/strong>zu halten. Das kann f\u00fcr mobiles Arbeiten mit Laptops wichtig sein, wenn man keine durchgehende Onlineverbindung hat. Selbst ohne Internet, kann man dann auf lokale Kopien zugreifen, die man bei sich im Dateiexplorer findet. Der Nachteil an dieser Funktion ist jedoch, dass es lokal und online zu unabh\u00e4ngigen \u00c4nderungen kommen kann, die zu sogenannten <strong>Konflikten <\/strong>f\u00fchren k\u00f6nnen. Bessert der eine Kollege online in einem Absatz eines Word Dokumentes Rechtschreibfehler aus, w\u00e4hrend ein anderer in seiner Offline-Kopie den Absatz l\u00f6scht, f\u00fchrt eine Re-Synchronisation zu einem Konflikt, den man aufl\u00f6sen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Problemf\u00e4lle vermeidet man, wenn m\u00f6glichst alle Arbeiten stets mit einer aktiven Onlineverbindung durchgef\u00fchrt werden, oder man die integrierte \u201eCheckout\u201c-Funktion verwendet, mit der man f\u00fcr alle erkennbar ein Dokument f\u00fcr sich f\u00fcr eine Bearbeitung reserviert. Insgesamt ist das Microsoft 365 Paradigma jedoch: Man arbeitet m\u00f6glichst online, direkt in der Cloud. Daf\u00fcr kann man von beliebigen Ger\u00e4ten und \u00fcber verschiedene Wege zugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Microsoft wird diesen Ansatz mit der Einf\u00fchrung von Microsoft 365 App noch st\u00e4rker in den Fokus r\u00fccken und hier neue Integrationen zu schaffen versuchen, die man sich genauer ansehen muss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Desktop Anwendung vs. Web App<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die konventionellen Arbeitsmittel sind f\u00fcr viele Nutzer die Office Anwendungen, die man auf dem eigenen Arbeitsger\u00e4t vorher installiert hat. H\u00e4ufig bezeichnet man diese inzwischen als Desktop Anwendungen. Dem gegen\u00fcber stehen die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.microsoft.com\/de-de\/microsoft-365\/free-office-online-for-the-web\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.microsoft.com\/de-de\/microsoft-365\/free-office-online-for-the-web\" target=\"_blank\"><strong>WebApps<\/strong><\/a>  die man direkt im Webbrowser \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.office.com\/\">www.office.com<\/a> (zuk\u00fcnftig <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.microsoft365.com\" data-type=\"URL\" data-id=\"www.microsoft365.com\" target=\"_blank\">www.microsoft365.com<\/a> ) verwenden kann, und die Apps auf Smartphones und Tablets. Obwohl das direkte Arbeiten im Webbrowser enorme Flexibilit\u00e4tsvorteile bietet, sind die konventionellen <strong>Desktop Apps<\/strong> f\u00fcr die meisten Benutzer immer noch das, woran sie sich klammern, weil ihnen dies am vertrautesten ist und hier alle Funktionen in der gewohnten Form zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl die Desktop App von einer lokalen Installation gestartet wird, kann sie aber direkt auf Onlinedateien in SharePoint und OneDrive arbeiten und \u00c4nderungen fortlaufend dorthin sichern. Dar\u00fcber hinaus ist ein <strong>kooperativer simultaner Zugriff<\/strong> auf die Dokumente m\u00f6glich. Dabei<strong> sieht jeder Benutzer, welche anderen Benutzer gerade am gleichen Dokument arbeiten<\/strong> und sieht auch an welchen Stellen diese gerade aktiv sind und kann deren Arbeit <strong>live mitverfolgen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Simultane Kooperation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese direkte simultane Kooperation ist ein drastischer Vorteil, gegen\u00fcber <strong>konventionellen Netzwerklaufwerken<\/strong>. Diese waren zwar auch f\u00fcr mehrere Benutzer zugreifbar. Um \u00c4nderungen vorzunehmen, wurden Dokumente aber automatisch gesperrt, sodass sichergestellt war, dass nie mehr als eine Person gleichzeitig \u00c4nderungen durchf\u00fchren konnte. F\u00fcr Dokumente an denen intensiv zusammengearbeitet wurde, war dies sehr hinderlich und die typische Frage zwischen Kollegen war dann \u201e<strong><em>Wer hat gerade das Dokument offen?<\/em><\/strong>\u201c und \u201e<strong><em>Bitte das Dokument schlie\u00dfen, ich muss \u00c4nderungen machen!<\/em><\/strong>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferhalb der Microsoft Welt kennt man diese Probleme auch zum Beispiel bei MediaWikis (also der technischen L\u00f6sung die unter anderem Wikipedia zugrunde liegt). Obwohl <strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.mediawiki.org\/wiki\/MediaWiki\/de\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.mediawiki.org\/wiki\/MediaWiki\/de\" target=\"_blank\">MediaWikis<\/a> <\/strong>schon seit 20 Jahren gerne zur kooperativen Arbeit genutzt werden, hat das 2008 erschienene, ebenso kostenfreie OpenSource Projekt \u201e<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/etherpad.org\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/etherpad.org\/\" target=\"_blank\"><strong>Etherpad<\/strong><\/a>\u201c hier eine wichtige Neuerung gebracht, indem es das simultane Arbeiten an Texten einf\u00fchrte. Bei Workshops und Konferenzen, konnten seither mehrere Personen zusammen an einem Sitzungsprotokoll arbeiten. Genutzt wurde dies zum Beispiel bei Parteitagen der Piratenpartei. Das kontinuierlich kooperativ entstehende Protokoll war dabei via Netzwerk von \u00fcberall aus mitlesbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Microsoft hat diese Funktionen also nicht erfunden, aber beherrscht sie nun ebenso und bietet gegen eine monatliche Lizenzgeb\u00fchr eine vorbereitete Komplettl\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl man Dokumente an denen man gemeinsam arbeiten will, in SharePoint f\u00fcr ein Team \u00fcbersichtlich verwalten und zu zugreifbar machen kann, ist es auch m\u00f6glich <strong>\u00fcber Zugriffslinks Referenzen und Rechtefreigaben an Kollegen zu schicken<\/strong>. Diese lassen sich auch per <strong>Teams Chat<\/strong> oder <strong>Email <\/strong>verschicken und binden damit auch solche Nutzer ein, die sich in <strong>SharePoint <\/strong>selbst nicht recht zu Hause f\u00fchlen und lieber <strong>Outlook <\/strong>oder <strong>Teams <\/strong>zentriert arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher konnte man dabei aber immer nur <strong>auf komplette Dokumente<\/strong> verweisen und musste auf diese hin\u00fcberwechsel, um auf diesen insgesamt arbeiten, also <strong>Word Dokumente<\/strong>, <strong>Excel Arbeitsmappen<\/strong>, <strong>Power Point Pr\u00e4sentationen<\/strong> und seit einiger Zeit auch<strong> Visio Diagramme<\/strong>. Microsoft Loop geht hier einen Schritt weiter und will es erm\u00f6glichen, einzelne Komponenten, losgel\u00f6st von ihrem Kontext zur kooperativen Arbeit nutzen zu k\u00f6nnen. Diese k\u00f6nnen dann auch direkt eingebettet im Teams Chat oder in der Email erscheinen, bleiben aber im Inhalt variabel und sind direkt bearbeitbar. \u00dcberall dort wo eine Loop Komponente eingebettet wird, bleibt sie <strong>stets synchron mit jeder anderen Einbettung<\/strong>. \u00c4ndert man eine Loop Tabelle im Teams Chat, ver\u00e4ndert sich die gleiche Loop Tabelle auch in einer Email in der sie eingebettet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Verhalten hat einen gro\u00dfen Charme, da es viele H\u00fcrden vermeidet. Es kann aber auch Verwirren, da pl\u00f6tzlich Bereiche die man bisher als statisch begriffen hat, von dynamischen \u00c4nderungen betroffen sein k\u00f6nnen. Hat man also bisher eine <strong>Email <\/strong>bekommen, war die Denkweise stets die, dass <strong>der Inhalt so unver\u00e4nderlich w\u00e4re wie ein Brief auf Papier<\/strong>. In der Konsequenz wurden Emails auch gerne einmal ausgedruckt. Sp\u00e4testens mit Loop k\u00f6nnte das aber eine <strong>falsche Denkweise <\/strong>werden, denn die mitgeschickte Tabelle k\u00f6nnte jeden Tag einen anderen Inhalt darstellen. Ob dies in der Praxis dann produktiv und sinnvoll ist, oder lediglich zu mehr Verwirrung beitr\u00e4gt, wird man sehen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vermutlich wird man Loop-Komponenten in konventionellen Emails nur dann akzeptieren, wenn sie sich optisch und funktionell klar zu erkennen geben und vom restlichen Inhalt abgrenzen. Eine weitere denkbare L\u00f6sung w\u00e4re es, das direkte Einbetten von Loop-Komponenten f\u00fcr Outlook abschaltbar zu machen und diese nur als Referenz anzuzeigen. Mit einem Klick k\u00f6nnte man sie dann in einem Webbrowser \u00f6ffnen. Das w\u00fcrde zwar das bisherige Nutzungsverhalten bewahren, gleichzeitig aber den neuen Ansatz von Loop weitgehend aushebeln. Genau an solchen Details wird sich letztlich entscheiden, ob Loop ein Erfolg wird oder als abgeschaltete Option versauert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Teams ist das Schaufenster, aber nicht das Ganze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell scheinen durch das Konstrukt \u201e<strong>Teams<\/strong>\u201c die meisten Orientierungsschwierigkeiten ausgel\u00f6st zu werden. Dabei macht die Teams Desktop Anwendung nichts anderes als zahlreiche Elemente, die schon vorher existiert haben und die es auch v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von Teams gibt, <strong>in eine gemeinsame Ansicht zu kombinieren<\/strong>, um den Zugriff darauf zu b\u00fcndeln. Die Missverst\u00e4ndnisse r\u00fchren meist daher, dass alles was in der Teams App erscheint auch als Inbegriff von Teams gesehen wird und Teams nicht als <strong>Zugriffskonzentrator <\/strong>und <strong>Portalanwendung <\/strong>begriffen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Inhalte und Funktionen lassen sich jedoch ebenso, oder sogar viel besser, \u00fcber andere Anwendungen und Wege erreichen und verwenden, wobei es ein paar wenige Ausnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Funktionen die am sinnvollsten bzw. nur \u00fcber Teams verwendbar sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Videokonferenzen<\/strong><\/li><li><strong>Pr\u00e4senzstatus<\/strong><\/li><li><strong>Chatfunktionen<\/strong><\/li><li><strong>Kan\u00e4le <\/strong>in denen man Beitr\u00e4ge schreiben und kommentieren kann<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus erstellt Microsoft aber f\u00fcr jedes neue Team und jeden neuen Kanal den man in einem Team anlegt auch einen Art Serviervorschlag bereit. Es werden jeweils zwei Tabs vorkonfiguriert:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\u201e<strong>Unterhaltungen<\/strong>\u201c: Die Beitr\u00e4ge und Kommentare zu den Beitr\u00e4gen in dem Kanal. Diesen Tab kann man auch nicht umkonfigurieren oder l\u00f6schen.<\/li><li>\u201e<strong>Dateien<\/strong>\u201c: Verweist auf einen Ordner in einer SharePoint Dokumentenbibliothek. Auch diesen Tab kann man weder umbenennen noch l\u00f6schen und der Verweis l\u00e4sst sich auch nicht auf eine andere Dokumentenbibliothek oder einen anderen Ordner umlenken.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Der fr\u00fcher ebenso immer mitkonfigurierte Tab &#8222;<strong>Wiki<\/strong>&#8220; ist entfallen, war aber schon immer l\u00f6schbar. Jetzt muss man ihn bewusst hinzuf\u00fcgen, wenn man ihn w\u00fcnscht. Die Bezeichnung und funktionale &#8222;Wiki&#8220; ist hier aber nicht ganz passen und nicht trivial verst\u00e4ndlich. Insgesamt ist dieser Microsoft eigene &#8222;Wiki&#8220; Ansatz wohl eher ein Experiment, das man gerade Links liegen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u201e<strong>Dateien<\/strong>\u201c Tab f\u00fchrt dabei zu den gr\u00f6\u00dften Problemen, denn den meisten Benutzern ist nicht klar, dass sie damit nur auf einen bestimmten kleinen Teil innerhalb von SharePoint zugreifen und sie dar\u00fcber keineswegs s\u00e4mtliche im Unternehmen existierende Dateien erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie h\u00e4ngen nun <strong>Teams, Kan\u00e4le, Gruppen, SharePoint Sites<\/strong> und <strong>Dokumentenbibliotheken <\/strong>zusammen? Auch hier werden einem von Microsoft gerne <strong>Serviervorschl\u00e4ge <\/strong>automatisch vorkonfiguriert, was hinderlich sein kann, um Zusammenh\u00e4nge zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Teams und Kan\u00e4le<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Strukturierungsprinzip eines \u201e<strong>Teams<\/strong>\u201c kam erst mit <strong>Microsoft Teams<\/strong> auf und die Namensgebung ist hier gleichzeitig universell wie holprig. Das was wir sehen, wenn wir die Teams Anwendung \u00f6ffnen, sind die Teams denen wir angeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb jedes <strong>Teams <\/strong>gibt es in der Teams Anwendungen sogenannte <strong>Kan\u00e4le<\/strong>. Der <strong>prim\u00e4re Kanal <\/strong>\u201e<strong>Allgemein<\/strong>\u201c (im Englischen \u201e<strong>General<\/strong>\u201c) ist dabei immer vorhanden und l\u00e4sst sich weder umbenennen, noch entfernen. Wir k\u00f6nnen aber <strong>weitere Kan\u00e4le<\/strong> anlegen. Die Idee dabei ist, dass ein Team eine Menge an Benutzern b\u00fcndelt, die zusammenarbeiten. F\u00fcr <strong>einzelne Arbeitsbereiche<\/strong>, die aber typischerweise dennoch das ganze Team betreffen, legt man <strong>unterschiedliche Kan\u00e4le<\/strong> an.<\/p>\n\n\n\n<p>Softwareentwickler die an einem Produkt arbeiten, w\u00fcrde man so in einem Team zusammenfassen. F\u00fcr die GUI, die Datenbankanbindung, den Release Rollout k\u00f6nnte man dann jeweils einen Kanal anlegen. Dadurch, dass jeder Benutzer vielen Teams angeh\u00f6ren kann, lassen sich hier fast beliebige Strukturen aufbauen und an die eigenen Organisationsstrukturen anpassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In jedem Kanal <\/strong>gibt es nun <strong>Tabs<\/strong>, bei denen, wie erw\u00e4hnt, \u201eUnterhaltungen\u201c und \u201eDateien\u201c fest vorgegeben und nicht anpassbar sind. Alle anderen Tabs lassen sich jedoch anpassen und auch neue Tabs kann man hinzuf\u00fcgen. Dar\u00fcber sollen Teams <strong>schnellen Zugriff<\/strong> auf die notwendigen Ressourcen bekommen. Insbesondere lassen sich dar\u00fcber direkt Microsoft Office Dokumente, Dokumentenbibliotheken und Webseiten einbinden, die sich dann direkt in der Teams App \u00f6ffnen und dort (mehr oder weniger gut) verwenden lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wei\u00df man, dass inzwischen fast alle Funktionen auch im Webbrowser als WebApp funktionieren, wird einem bewusst, dass <strong>die Teams Anwendung in weiten Teilen einfach ein spezialisierter Webbrowser<\/strong> ist, der einem bestimmte Inhalte als ein Art Schaufenster anbietet, die man auch auf anderem Wege \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.office.com\/\">www.office.com<\/a> (k\u00fcnftig www.microsoft365.com) erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Microsoft 365 Gruppen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kommt man nicht aus der Teams Perspektive, sondern von <strong>Outlook <\/strong>her, so kennt man als Begriff f\u00fcr eine Menge an Benutzern, die kooperieren eher den Begriff einer \u201e<strong>Gruppe<\/strong>\u201c. Bei Microsoft 365 werden diese nun \u201e<strong>Microsoft 365 Gruppen<\/strong>\u201c genannt. Dabei sei gleich angemerkt, dass es weitere Arten von Gruppen bei Microsoft gibt, die abweichende Funktionen haben. Aber f\u00fcr diesen Artikel wollen wir uns einmal auf die hier wichtigste Form \u201eMicrosoft 365 Gruppe\u201c konzentrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl diese konzeptionell einem \u201e<strong>Microsoft Teams Team<\/strong>\u201c stark \u00e4hnelt, ist sie technisch nicht das gleiche. Inzwischen wird aber in aller Regel beides immer in Kombination verwendet. Das hei\u00dft, dass es jeweils ein <strong>Microsoft Teams Team<\/strong> und eine <strong>Microsoft 365 Gruppe<\/strong> gibt die <strong>zusammengeh\u00f6ren<\/strong>. Der Administrator sieht dies im \u201e<strong>Admin Center<\/strong>\u201c in der Aufstellung \u201e<strong>Aktive Teams und Gruppen<\/strong>\u201c im Bereich \u201e<strong>Microsoft 365<\/strong>\u201c. Dort werden alle \u201e<strong>Microsoft 365 Gruppen<\/strong>\u201c aufgelistet und haben in aller Regel in der Spalte \u201e<strong>Team-Status<\/strong>\u201c einen Eintrag, der darauf hinweist, dass es ein zugeh\u00f6riges Team gibt, das damit verkn\u00fcpft ist. Microsoft h\u00e4lt Gruppen und Teams hier inzwischen weitgehend synchron und konsistent. Gerade in der Anfangszeit von Teams, war das aber nicht so.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man heute<strong> ein neues Team in Microsoft Teams<\/strong> anlegt, wird <strong>immer automatisch<\/strong> auch eine dazu passende verkn\u00fcpfte <strong>Microsoft 365 Gruppe<\/strong> angelegt. Da jede Microsoft 365 Gruppe immer auch eine eigene <strong>SharePoint Site<\/strong> vorkonfiguriert bekommt, hat in der Konsequenz auch<strong> jedes Team eine SharePoint Site<\/strong>. Das ist wiederum auch notwendig, da die \u201e<strong>Datei<\/strong>\u201c <strong>Tabs <\/strong>ja direkt in die <strong>Dokumentenbibliothek <\/strong>dieses <strong>SharePoint Sites <\/strong>verweisen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll und notwendig, das Microsoft f\u00fcr jedes neu angelegte Team auch eine Microsoft 365 Gruppe und eine SharePoint Site erzwingt und anlegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die dabei automatisch erzeugte Microsoft 365 Gruppe ist allerdings<strong> in Outlook nicht sichtbar<\/strong>. Will man diese nachtr\u00e4glich dort sichtbar schalten, muss man dies umst\u00e4ndlich \u00fcber <strong>PowerShell <\/strong>Befehle korrigieren. Die Idee von Microsoft dabei ist, dass sich Benutzer schnell und flexibel selbst Teams anlegen k\u00f6nnen sollen, aber dies zu einer Flut von Microsoft 365 Gruppen f\u00fchren k\u00f6nnte, weshalb diese standardm\u00e4\u00dfig erst einmal versteckt werden. Die abgeschaltete Sichtbarkeit ist also ein Workaround f\u00fcr ein Problem, dass sich durch die automatische Vorkonfiguration des Serviervorschlags und den \u201eDatei\u201c Tab in Teams ergeben hat. Hier sieht man sch\u00f6n auf welch oft verschlungenen Wegen, die Konzepte von Microsoft entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Legt man jedoch <strong>eine Microsoft 365 Gruppe aus Outlook heraus<\/strong> an, so existiert diese erst einmal <strong>ohne ein zugeh\u00f6riges Team<\/strong>. Entsprechend sieht man Microsoft 365 Gruppen auch nicht in der Teams Anwendung, da dort stets nur Teams aufgelistet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann nun aber <strong>nachtr\u00e4glich <\/strong>zu einer schon bestehenden Microsoft 365 Gruppe <strong>ein Team anlegen<\/strong>. Das macht man einfach, indem man beim Anlegen eines neuen Teams ausw\u00e4hlt, dass es daf\u00fcr bereits eine Microsoft 365 Gruppe gibt. Beides wird dann miteinander verkn\u00fcpft. Die Gruppe ist dann in Outlook sichtbar und das Team in Teams.<\/p>\n\n\n\n<p>Da <strong>Microsoft 365 Gruppen<\/strong> aus dem Kontext von Outlook und Exchange stammen, werden sie auch prim\u00e4r f\u00fcr Funktionen in diesem Bereich genutzt, also etwa, um <strong>allen Gruppenmitgliedern Emails<\/strong> zu schicken. Jede Microsoft 365 Gruppe hat automatisch <strong>ein eigenes Emailpostfach<\/strong> und eine <strong>Emailadresse<\/strong>. Emails die man an die Gruppen-Emailadresse schickt landen in diesem Gruppenpostfach und werden f\u00fcr alle Gruppenmitglieder sichtbar. Man kann dabei konfigurieren, ob Gruppenemails <strong>zus\u00e4tzlich auch in den pers\u00f6nlichen Eingangspostf\u00e4chern<\/strong> aller Gruppenmitglieder erscheinen sollen oder nur sichtbar werden, wenn man explizit in Outlook das Gruppenpostfach anklickt. Gerade bei Benutzern die es gewohnt sind, immer nur in ihr pers\u00f6nliches Eingangspostfach zu schauen, stellt man damit sicher, dass sie auch die Gruppen-Emails zur Kenntnis nehmen. Gleichzeitig verstehen sie dann aber vielleicht nicht den Unterschied zwischen den Gruppen-Emails und den sonstigen Emails in ihrem Postfach.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorteil dieser Gruppenpostf\u00e4cher ist, dass sich so eine automatische Vorsortierung ergibt und ein <strong>gruppenspezifisches Archiv<\/strong> in dem man leicht nach Emails suchen kann, die in der Gruppe ausgetauscht wurden. Ein neu hinzukommendes Mitglied erh\u00e4lt damit auch im R\u00fcckblick Zugriff aus Emails in der Vergangenheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich hat jede Microsoft 365 Gruppe immer auch <strong>einen eigenen Gruppenkalender<\/strong>, um darin Termine und Meetings f\u00fcr die Gruppenmitglieder zu koordinieren und zu vermerken. Wenn man hier einen neuen Termin einstellt, werden <strong>automatisch alle Gruppenmitglieder dar\u00fcber informiert<\/strong>. Dies ist somit eine strukturierte Alternative dazu immer alle entsprechenden Benutzer direkt und explizit zu einem Meeting einzuladen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SharePoint Sites<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie schon beschrieben wird zu jedem Team eine vorkonfigurierte SharePoint Site angelegt. Auch hier greift das Prinzip des Serviervorschlages, wobei Microsoft mehrere Alternativen anbietet. Die zwei Hauptoptionen dabei sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/support.microsoft.com\/en-us\/office\/create-a-team-site-in-sharepoint-ef10c1e7-15f3-42a3-98aa-b5972711777d\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/support.microsoft.com\/en-us\/office\/create-a-team-site-in-sharepoint-ef10c1e7-15f3-42a3-98aa-b5972711777d\" target=\"_blank\">Teamsite<\/a>&nbsp; \u2013 Die gleichberechtigt innerhalb eines kooperierenden Teams zum Austausch von Informationen und Dokumenten genutzt wird.<\/li><li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/docs.microsoft.com\/en-us\/sharepoint\/create-communication-site\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/docs.microsoft.com\/en-us\/sharepoint\/create-communication-site\" target=\"_blank\">Kommunikationssite<\/a>&nbsp; \u2013 Diese dient einem Kommunikationsprinzip bei dem ein oder mehrere Redakteure einer gro\u00dfen Gruppe an Lesern Informationen pr\u00e4sentiert und mitteilt. Entsprechend stehen hier sogenannte \u201eBeitr\u00e4ge\u201c \u00e4hnlich einem Blog im Vordergrund.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Letztlich kann man aber jeden Serviervorschlag auch sp\u00e4ter noch weitgehend in jede Form umbauen, sobald man sich mit allen Details vertraut gemacht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim <strong>Anlegen einer SharePoint Site<\/strong> wird in jedem Fall automatisch eine sogenannte \u201e<strong>Dokumentenbibliothek<\/strong>\u201c angelegt mit dem sinnigen, aber gleichzeitig auch verwirrenden Begriff \u201e<strong>Dokumente<\/strong>\u201c. In dieser Dokumentenbibliothek wird f\u00fcr den fest vorgegebenen Teams Kanal \u201e<strong>Allgemein<\/strong>\u201c ein <strong>Ordner <\/strong>angelegt, der sich aber am englischen Original orientiert und \u201e<strong>General<\/strong>\u201c hei\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit greift der Tab \u201e<strong>Dateien<\/strong>\u201c in einem <strong>Teams Kanal <\/strong>auf einen entsprechenden <strong>Unterordner <\/strong>innerhalb der <strong>Dokumentenbibliothek \u201eDokumente\u201c<\/strong> zu. Weder \u201e<strong>Dokumente<\/strong>\u201c noch \u201e<strong>Dateien<\/strong>\u201c umfassen dabei aber alle Bereiche, in denen es Dokumente bzw. Dateien geben kann. Entsprechend verwirrend ist die Benennung f\u00fcr viele Benutzer.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr jeden weiteren Kanal <\/strong>in einem verkn\u00fcpften Team wird <strong>ein weiterer Ordner<\/strong> angelegt, der dem Namen des Kanals entspricht. Die Ordner werden jeweils mit dem Tab \u201e<strong>Dateien<\/strong>\u201c in dem Kanal verkn\u00fcpft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die wichtige Erkenntnis dabei ist nun, dass eine SharePoint Site nicht identisch ist mit der Dokumentenbibliothek \u201eDokumente\u201c. SharePoint Sites k\u00f6nnen <strong>mehrere Dokumentenbibliotheken<\/strong> haben, die man nach Belieben erstellen und benennen kann. Links die in der Oberfl\u00e4che mit \u201e<strong>Alle Dokumente<\/strong>\u201c beschriftet sind, f\u00fchren einen aber stets nur <strong>zu einer einzelnen Dokumentenbibliothek<\/strong> und somit stets nur zu einem kleinen Teil aller Dokumente. Begriffe wie \u201eAlle\u201c und \u201eDokumente\u201c werden hier also auch hier weiterhin verwirrend verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehrere <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/support.microsoft.com\/de-de\/office\/dokumente-und-bibliotheken-in-sharepoint-8284da52-9092-4b45-90e1-1b7de6311c38\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/support.microsoft.com\/de-de\/office\/dokumente-und-bibliotheken-in-sharepoint-8284da52-9092-4b45-90e1-1b7de6311c38\" target=\"_blank\">Dokumentenbibliotheken<\/a> anzulegen kann sinnvoll sein, da eine Dokumentenbibliothek <strong>mehr ist als ein Verzeichnis<\/strong> um Dateien abzulegen, sondern es sich hier um eine Form von Datenbank handelt, da man beliebige <strong>zus\u00e4tzliche Spalten<\/strong> f\u00fcr weitere <strong>Metadaten <\/strong>anlegen kann, auf denen man bei Zugriffen dann arbeitet. Zudem kann man auf Dokumentenbibliotheken unterschiedliche <strong>visuelle Repr\u00e4sentationen<\/strong> definieren. Beim Hinzuf\u00fcgen einer zus\u00e4tzlichen Dokumentenbibliothek bietet einem Microsoft hier inzwischen eine Reihe von <strong>Serviervorschl\u00e4gen <\/strong>an, etwa in Form von Bibliotheken f\u00fcr Bildersammlungen, die dann eine visuelle Repr\u00e4sentation im Form einer Bildergalerie mitbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres optionales Element in SharePoint Sites sind sogenannte \u201e<strong>Listen<\/strong>\u201c die man auch \u00fcber die <strong>WebApp \u201eLists\u201c<\/strong> verwenden kann. Der generische \u201eListen\u201c-Begriff ist hier wenig erhellend, bezeichnet aber im Prinzip <strong>das gleiche wie eine Dokumentenbibliothek<\/strong>, nur dass mit den Zeilen in Listen <strong>keine Dateien<\/strong> verkn\u00fcpft sind. Listen sind somit \u201enackte\u201c Datenbanktabellen, die man visuell repr\u00e4sentieren und nutzen kann und in denen sich verschiedene typisierte Spalten hinzuf\u00fcgen lassen. Sinnvoll wird das Konzept, wenn man wei\u00df, dass sich \u00fcber \u201e<strong>Power Flow<\/strong>\u201c daran <strong>automatische Prozesse<\/strong> h\u00e4ngen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein dritter Aspekt von SharePoint Sites sind die modernen <strong>Webseiten <\/strong>die in eigenen, meist <strong>versteckten, Dokumentenbibliotheken<\/strong> abgelegt werden und die sich per <strong>WYSIWYG-Editor <\/strong>erstellen und bearbeiten lassen. \u00c4hnlich dem modernen <strong>Blockkonzept von WordPress<\/strong> kann man hier verschiedene <strong>Widgets <\/strong>einbinden, mit denen sich auch Bilder, Dokumente, Listen, Dokumentenbibliotheken und weitere Elemente interaktiv zusammenkomponieren lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201e<strong>modernen SharePoint Sites<\/strong>\u201c werden tats\u00e4chlich so genannt, denn in einer Vorg\u00e4ngerversion war SharePoint noch weit weniger gut nutzbar. Mitunter st\u00f6\u00dft man noch auf \u00dcberreste aus dieser Vorzeit an denen man leicht verzweifeln kann. Sollte man somit die Wahl zwischen klassischem und modernem Stil bei SharePoint haben, ist es <strong>dringend zu empfehlen stets die \u201emoderne\u201c Variante zu nutzen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die modernen SharePoint Webseiten stellen den zeitgem\u00e4\u00dfen \u00dcberbau und <strong>Klebstoff f\u00fcr alle Einzelteile<\/strong> dar. Durch die <strong>Microsoft Office WebApps<\/strong> ist es m\u00f6glich in einem Webbrowser nicht nur die SharePoint Webseiten zu verwenden, sondern auch dar\u00fcber verkn\u00fcpfte und <strong>eingebundene Office Dokumente<\/strong>. Von der Webseite aus, l\u00e4sst sich also direkt das Word Dokument anzeigen und bearbeiten. Das klappt auch simultan mit anderen Benutzern. Microsoft Loop Komponenten werden sich auch hier mit einkoppeln und der Microsoft 365 App Ansatz wird zusammen mit weiteren Anpassungen ein neues Gesamterscheinungsbild formen. Im Gegensatz zur Einbettung in Emails, d\u00fcrften dynamische Elemente in Webseiten aber kaum zu Irritationen f\u00fchren, da das Konzept hier bereits etabliert und gelernt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich braucht man bei jeder SharePoint Webseite jemand der sich damit ausreichend auskennt, die Webseiten und Strukturen grundlegend gestaltet, sodass sich andere Benutzer darin zurechtfinden und in den vorgegebenen Grundstrukturen eigenst\u00e4ndig weiterarbeiten k\u00f6nnen. Gerade wenn es daran geht die vorkonfigurierten <strong>Zugriffsrechte <\/strong>zu verstehen oder anzupassen wird es sehr schnell <strong>extrem schwierig und komplex<\/strong>, da hier sogenannte \u201e<strong>SharePoint Gruppen<\/strong>\u201c zwischengeschaltet sind, die nicht den Microsoft 365 Gruppen entsprechen. Zudem muss man viele Konfigurationsschritte \u00fcber das klassische SharePoint Konzept vornehmen, da eine grauenhafte Usability hat. Irgendwann wird Microsoft hier sicherlich Anpassungen vornehmen, aber im Moment (Stand Oktober 2022) ist dieser Bereich noch weitgehend spa\u00dffrei.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich haben <strong>SharePoint Sites<\/strong> auch das Potenzial als <strong>Startseite <\/strong>f\u00fcr ein Unternehmen zu fungieren. Es gibt hierzu einige Funktionen die Microsoft speziell daf\u00fcr vorgesehen hat, allerdings wird es sp\u00e4testens hier kompliziert und aufw\u00e4ndig, da man solche Sites unabh\u00e4ngig von Microsoft 365 Teams anlegen muss und einem dann die vorkonfigurierten Zugriffsrechte fehlen. Die Lernkurve wird hier pl\u00f6tzlich sehr steil und man kann leicht Fehler machen, die einen zu frustreichen Fehlversuchen zwingen k\u00f6nnen. Wer sich aber auskennt oder durchbei\u00dft, hat hier ein m\u00e4chtiges neues Werkzeug f\u00fcr Unternehmen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Teams vs. SharePoint<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl die <strong>Teams <\/strong>Anwendung, als auch <strong>SharePoint <\/strong>im Webbrowser haben das Potenzial als <strong>Startpunkt <\/strong>und <strong>Hub <\/strong>in einem Unternehmen zu fungieren. Beides konkurriert aber miteinander und die Konzepte sind nicht ganz kompatibel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SharePoint <\/strong>l\u00e4sst sich sehr gut als <strong>Startseite <\/strong>f\u00fcr einen <strong>Webbrowser <\/strong>konzipieren und bietet umfassende Gestaltungsm\u00f6glichkeiten. In den Webseiten kann man andere SharePoint Sites, Dokumente, Bibliotheken, Kalender und viele weitere Aspekte der Microsoft 365 Welt mit einbinden und zug\u00e4nglich machen. Wer sich hier k\u00fcmmern kann und will, hat mit SharePoint den flexibleren Werkzeugkasten. Die Nutzung \u00fcber den Webbrowser ist dann zu bevorzugen und entsprechend greift man dann auch auf Dokumentenbibliotheken mittels Webbrowser zu und verwendet eher die Office WebApps.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz dazu stellt <strong>Teams <\/strong>f\u00fcr viele Benutzer <strong>die zentrale Kooperationsplattform<\/strong> dar und hat teils sogar <strong>Outlook <\/strong>als prim\u00e4re Kommunikationsanwendung vertrieben. Teams hat man immer offen und wenn man etwas ben\u00f6tigt, so versucht viele Nutzer dies intuitiv durch Navigation \u00fcber die Liste der Teams und Kan\u00e4le zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Grundstruktur hier l\u00e4sst sich erstmal leicht verstehen und vor allem durch Benutzer auch leicht selbst erstellen. Ein neues Team hat man schnell aufgesetzt und zus\u00e4tzliche Kan\u00e4le kann man (sofern nicht vom Team Besitzer gesperrt) einfach selbst anlegen. Vieles weitere konfiguriert sich im Hintergrund dazu passend.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch hat dieser Ansatz klare Grenzen in der Gestaltungsm\u00f6glichkeit und Benutzern die prim\u00e4r \u00fcber Teams arbeiten, fehlt manchmal der Blick f\u00fcrs Ganze. Was nicht direkt in Teams eingebunden ist, scheint nicht zu existieren. Es ist wichtig zu verstehen, dass hier teamszentrierte Nutzer oft eine eigene klar begrenzte Sichtweise haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier hat Microsoft aber dazu gelernt und auf der Microsoft Ignite angek\u00fcndigt <strong>in Teams neue Gestaltungsm\u00f6glichkeiten<\/strong> einzuf\u00fchren, die Teams mehr in Richtung von SharePoint Seiten r\u00fcckt, indem hier auf grafisch und visuell eine Gestaltungsm\u00f6glichkeit geschaffen wird. Ob dies dann besser integriert als bisher, muss man abwarten, denn man kann auch bisher schon eine SharePoint Portal Webseite in Teams einbinden, allerdings nur als Tab in Kan\u00e4len und nicht \u00fcbergeordnet gleichberechtigt zu allen Teams in der Liste.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <strong>Einbinden von Webseiten in Teams<\/strong> hat bisher zudem klare funktionale Grenzen. Dem integrierten Teams Webbrowser fehlen dabei wichtige Funktionen. Vermutlich hat man diese weggelassen, um eben den Eindruck zu vermeiden, hier <strong>mit der Teams Anwendung in einem Webbrowser<\/strong> unterwegs zu sein, aber dadurch wird dem Benutzer auch nicht bewusst, dass er einen \u00e4hnlichen bzw. umfassenderen Zugriff mittels Webbrowser haben k\u00f6nnte. Die SharePoint Webseite wird als Unterbereich von Teams verstanden. Die URL unter der diese erreichbar oder referenzierbar w\u00e4re, sieht man nur indirek indem man oben auf den Tab klickt um hier zumindest die Start-URL abzurufen. Navigiert man aber von dort innerhalb der Team App weiter, hat man keine Chance die neue URL herauszufinden oder etwas zu bookmarken, wie man es aus dem Webbrowser gewohnt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee die Ansicht f\u00fcr den Benutzer zu vereinfachen, mag manchmal sinnvoll sein, ist aber f\u00fcr andere gleichzeitig hinderlich. Als Ausweg bindet Microsoft an immer mehr Stellen Funktionen ein die dann \u201eLink\u201c, \u201eTeilen\u201c, \u201eIn SharePoint \u00f6ffnen\u201c hei\u00dfen und einen teilweise in einen Webbrowser bef\u00f6rdern. Gleichzeitig ist das ein Bruch den Microsoft vermeiden will und auch hier ist mit einer st\u00e4rkeren Integration im November 2022 zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Microsoft 365 App soll alles zusammenbringen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Microsoft Ignite hybridkonferenz wurde das Thema &#8222;Microsoft 365 App&#8220; gro\u00df aufgeh\u00e4ngt und p\u00fcntklich zeigte ein Login unter www.office.com ebenso den Hinweis, dass Office bald zu &#8222;Microsoft 365 App&#8220; wird. Was genau das bedeutet, wurde aber nicht deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hochglanzpr\u00e4sentationen machten aber die Strategie von Microsoft deutlich: Man hat erkannt, dass viele tolle Einzelteile vorhanden sind, aber diese zusehr auseinanderfallen und die Benutzer verwirren. Microsoft 365 App soll ein Art neuer \u00dcberbau und Hei\u00dfkleber werden, der alles zusammen bringt. Nichts anderes sollte auch Loop leisten und taucht deshalb stets im Kontext mit Microsoft 365 App auf. Dass das alles aber auch noch mehr Chaos bedeuten kann, hat Teams deutlich gezeigt und wie sich wiederum Teams in der Microsoft 365 App wiederfinden soll, ist ebenso noch unklar. Dennoch wurde in der Ignite Keynote der Satz gepr\u00e4gt dass Microsoft 365 App der zentrale Einstiegspunkt werden soll, von dem aus man alles erreichen und tun kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Microsoft Places und Microsoft Rooms<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Neuerung die hier bisher noch nicht angesprochen, aber auf der Microsoft Ignite vorgestellt wurde, sind Microsoft Places und Microsoft Rooms, die sich hier ebenfalls in den Gesamtbereich integrieren werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Microsoft Rooms gab es schon bisher. Die Idee dabei ist es Konferenzr\u00e4ume direkt in der Microsoft Welt als funktionale Instanzen zu etablieren und einzubinden. Statt immer nur mit einem pers\u00f6nlichen Ger\u00e4t und dem eigenen pers\u00f6nlichen Account zu agieren, wird der Rooms Ansatz damit dem Prinzip gerecht, dass sich in Konferenzr\u00e4umen meist mehrere Leute befinden und man Kontakt zu entfernten Personen auch im Zusammenhang mit dem gesamten Raum aufbaut. So sind nicht selten zwei Konferenzr\u00e4ume \u00fcber eine Onlinekonferenz miteinander verbunden und sollten also auch als solche sinnvoll verwaltet und betrieben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Microsoft Places wiederum greift das auf was sich seit 2020 als neue Realit\u00e4t in allen modernen Firmen etabliert hat: HomeOffice hat einen wichtigen Stellenwert, aber ab und zu sollen sich die Mitarbeiter noch in Pr\u00e4senz in den konventionellen B\u00fcror\u00e4umen begegnen. Um hier nicht unn\u00f6tig ins B\u00fcro zu kommen und dort dann niemanden zu treffen, soll Microsoft Places bei der Planung helfen, um leichter gemeinsame Tage zu definieren, an denen man sich gezielt gemeinsam im B\u00fcro aufh\u00e4lt oder vielleicht auch bewusst aus dem Weg geht, um Ressourcen nicht gegenseitig zu blockieren. Das macht Sinn im Kontext mit Microsoft Rooms und der digitalen Repr\u00e4sentation von physikalischen R\u00e4umen und Orten an denen man sich aufh\u00e4lt und die man benutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Microsoft ist hier also auf dem Stand der Zeit angekommen und hilft Unternehmen tats\u00e4chlich genau bei den Herausforderungen an denen sie sich aktuell befinden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele neue Konzepten werden die Benutzer ab November fordern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Microsoft Loop <\/strong>h\u00e4ngt derzeit ein wenig in der Schwebe, ebenso wie die vielen neuen Funktionen, die angek\u00fcndigt sind, aber irgendwo zwischen Anfang November 2022 und im Laufe des Jahres 2023 kommen sollen. Vermutlich wird es viele kleine Schritte geben und gerade dort wo man konzeptionelle Probleme sieht, wird es eher langsam voran gehen. Wir m\u00fcssen aber davon ausgehen, dass Loop und vieles weitere auf leisen Sohlen sich langsam in immer mehr Anwendungen und Bereiche einschleicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit k\u00f6nnte Microsoft den Bogen spannen zwischen den verschiedenen Anwendungen, den verschiedenen Funktionen und auch zwischen den verschiedenen Orten an denen Menschen arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es k\u00f6nnte aber auch den Bogen \u00fcberspannen. Benutzer, denen die Orientierung fehlt, tendieren dazu technische Funktionen pauschal abzulehnen, da sie sich \u00fcberfordert f\u00fchlen. Schnell kann es da passieren, dass die Hauptt\u00e4tigkeit von Administratoren darin besteht Funktionen zu deaktivieren, um das gewohnte Look &amp; Feel so gut es geht zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcrde aber f\u00fcr das Gegenteil pl\u00e4dieren. Die neuen Funktionen und Ideen die Microsoft auf der Ignite 2022 pr\u00e4sentiert wirken gro\u00dfartig, wenn man bereit ist sich darauf einzulassen. Wo Benutzer nicht die Zeit haben sich selbst einzuarbeiten m\u00fcssen dies stellvertretend die Verantwortlichen f\u00fcr den Bereich tun und die Benutzer dann an die Hand nehmen. Bei all dem muss die Managmentebene aber mitziehen. Innovation die von oben her blockiert wird, ist zum Scheitern verurteilt. Wer als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bereit ist Chancen zu nutzen, der tut gut daran auch f\u00fcr die kommenden Monate Ressourcen einzuplanen, damit jeder Mitarbeiter die neuen Werkzeuge kennen- und nutzen lernen kann. Sonst verpuffen die gro\u00dfen Visionen von Microsoft an der Resignation der Nutzer und Firma bleibt in der Vergangenheit zur\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 12.10.22 bis zum 14.10.22 stellt Microsoft auf seiner weltweiten Hybridkonferenz Microsoft Ignite viele Neuerungen vor. Unter anderem kommt die neue Microsoft 365 App und neue Funktionen in Teams, die im Laufe des November 2022 ihren Weg zu den Nutzern finden werden. 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