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Suchstrategien für FTP und Softwaresuche

Inhalt: Dies ist vorallem ein Tutorial für die erfolgreiche Softwaresuche.
Einige der vielen Beispiellinks im Text hier sind möglicherweise veraltet.
 

Für eine Liste aller aktuellen Websites mit Softwaredownloadmöglichkeit siehe ganz am Ende:  Datenpools und Archive
 

Siehe auch: FTP-Clients [Toolbox]
 


Infos zum Thema

Auf FTP-Servern findet man typischerweise Software zum "runterladen" (Speichern auf den eigenen Rechner), aber auch Daten, die in größeren Blocks zusammengefaßt sind und nicht sinnvoll übers Netz direkt genutzt werden können, sondern am eigenen Rechner liegen sollten. (z.B. Fonts für Textverarbeitung, Druckversionen von längeren Texten, Manuale, Bild-, Ton- und Filmdokumente und vieles mehr).

Eng verknüpft mit den reinen FTP Servern, werden heute meißt auch WWW-Datenpools angeboten, da deren Benutzung wesentlich angenehmer ist. Selbst wenn das Archiv nur über FTP erreichbar ist, wird oft eine Einstiegsseite im WWW Angeboten. Zum dritten gibt es reichhaltige WWW-Sites die nurmehr Links zu den diversen FTP-Servern der Hersteller enthalten. Es wird deshalb hier genauso auch auf Datenarchive und Suchmöglichkeiten eingegangen welche die Möglichkeiten des WWW nutzen.

Datenverkehr begrenzen

Da die Dokumente auf FTP-Servern ihrer Natur nach eher größeren Umfang haben - beispielsweise im Vergleich zu WWW-Seiten - machen sich bei der Übertragung Lastengpässe durch hohe Nutzung sowohl auf der Verbindungsstrecke zwischen FTP-Server und FTP-Client als auch am FTP-Server selbst besonders stark bemerkbar.

Es ist daher besonders wichtig, darauf zu achten, daß hier nicht sinnlos Bandbreite verschwendet wird. Dazu sollte man Dokumente nicht wahllos von einem x-beliebigen FTP-Server runterladen, sondern nach Möglichkeit einen nahegelegenen Server verwenden. Viele FTP-Dokumente, oft auch der Inhalt kompletter FTP-Server, werden in verschiedenen Ländern gespiegelt ("Mirror-Site"), sodaß das gleiche Dokument auch in nächster Nähe liegen könnte.

Erfahrungsgemäß liegt fast jedes File auf wenigsten einem halben dutzend Rechnern weltweit. Für des Benutzung des Netzes von Deutschland aus, bietet sich deshalb fast immer die Möglichkeit ein File von einem Rechner in Europa herunterzuladen, zumal die Verbindung dorthin in aller Regel auch schneller und zuverlässiger ist als beispielsweise nach Amerika. Bei der Suche, wo welches File liegen könnte, helfen einige der vorgestellten FTP Suchmaschinen.

Die beste Zeit zum Downloaden sind erfahrungsgemäß die frühen Morgenstunden, d.h. vor neun Uhr morgens (rechtzeitig anfangen, da große Datenpakete lange brauchen!). Am belastetsten ist das Netz erfahrungsgemaess ab ca. 21 Uhr, da dann die ganzen Modembenutzer ins Netz gehen. Erst nach Mitternacht entspannt sich die Lage wieder etwas, dann jedoch bricht in den USA der Abend herein wodurch mehr Last entsteht. Auch tagsüber und nachmittags muss man mit Engpässen rechnen. Erstens ist dann Fernost online und zweitens laufen viele Hochschul- und Büroaktivitäten inzwischen übers Internet. (Alle Zeiten MEZ / MESZ)

Was ist FTP

FTP heißt "File Transfer Protocoll", also übersetzt ist das ein bestimmtes Konzept wie man Dateien von einem Rechner auf einen anderen Rechner übertragen kann. Das Protokoll selbst ist nicht besonders komfortabel, jedoch existieren diverse Tools die einem die Handhabung erleichtern. z.B. kann man auch mit einem WWW Browser die Files von einem FTP Server herunterladen. Die URL für FTP-Server beginnt dabei statt mit "http" mit "ftp", und könnte z.B. so aussehen:
ftp://ftp.uni-stuttgart.de/
Obwohl es denkbar wäre, liegen auf FTP-Servern keine WWW-Seiten durch die man sich einfach durchklicken kann. Der FTP-Server kann nur Directories mit Unterdirectoryeinträgen und Filenamen schicken. Der lokale WWW-Browser kann diese Listen dann mehr oder weniger gut aufbereiten. Großen Komfort sollte man sich aber nicht erwarten. Dafür wurde FTP auch nicht entwickelt. Sinn ist es nur, einen möglichst umfassenden Filepool zu liefern.

Die Verwendung von FTP mit einem WWW-Browser ist aus mehrerlei Gründen nicht immer zu empfehlen: Wenn ein FTP-Server sehr überlastet ist, kann es passieren, daß er keinen neuen Verbindungsaufbau mehr zuläßt, solange bis die Auslastung wieder abgesunken ist. Da Netscape sich für jede Anfrage (jedes Directorylisting, jeder Filedownload) erneut mit dem Server verbindet und danach die Verbindung sofort wieder trennt, kann dies zu frustrierenden Fehlermeldungen führen. Es empfiehlt sich dann der Einsatz eines FTP-Clients (lokales Programm mit dem man FTP-Server anwählen kann), wie z.B.: WS_FTP. Der Client wählt sich dann in den Server ein und wenn er dies erst einmal geschafft hat, hält er die Verbindung offen. Das heißt, daß man keine frustrierenden Fehlermeldungen mehr erhält, sobald man sich ersteinmal eingewählt hat. Zum Suchen nach Servern und Files ist WS_FTP aber nicht geeignet, hierzu ist nach wie vor zu empfehlen mit einem WWW-Browser die Suchmaschinen zu benutzen.

Möglichkeiten von FTP

Upload und Download

FTP bietet eine sehr geringe Anwendungsvielfalt und ist schwerpunktmäßig wirklich nur zum Downloaden von Files gedacht. Downloaden (Runterladen) heißt dabei, daß ein File (eine Datei) von dem fremden Rechner (Server) geholt wird und auf den eigenen Rechner (Client) heruntergeladen wird. Im WWW-Browser wird diese Aktion in aller Regel automatisch durch das Anklicken gestartet. Für alle Files, die der WWW-Browser nicht selbstständig anzeigen kann, wird er dann fragen, wohin das File auf der heimischen Festplatte gespeichert werden soll. Diese Aktion nennt sich GET oder Downloaden (herunterladen), das Kommando für manuelle Bedienung lautet "get" oder "mget" (multiget - mehrere Files). Andersherum gibt es theoretisch auch die Möglichkeit Files auf einen Server hoch zu laden (Upload bzw. PUT), jedoch wird man dies in aller Regel selten benötigen. Das hin und her kopieren der Dateien kann dabei (je nach Verbindung und Dateigröße) einige Minuten dauern. Pro Verbindung kann nur eine Datei gleichzeitig Übertragen werden. Viele Programme (wie z.B. WWW-Browser) können aber ohne Schwierigkeiten mehrere Verbindungen gleichzeitig öffnen.

Übertragungsart

Das Übertragen kann in zwei Modi erfolgen: ASCII und BINARY. Die ASCII Übertragung kann sehr gut für das kopieren reiner Textdateien eingesetzt werden und verwendet eine 7-bit Übertragung (128 verschiedene Zeichen). Zudem werden die Steuerzeichen bei Übertragung zwischen verschiedenen Betriebssystemen richtig umgesetzt (z.B. Return, Linefeed). Für alle Dateien die nicht reiner Text sind, muß jedoch BINARY als Übertragungsart gewählt werden, da nur dadurch binäre Programmdaten, Bilder und Töne richtig übertragen werden können, während sie durch ASCII verstümmelt und unbrauchbar werden würden. Die meißten Systeme wählen inzwischen selbst den richtigen Übertragungsmodus. Wenn man auf der sicheren Seite sein will, sollte man aber im Zweifelsfalle BINARY Übertragung wählen.

Anonymous Login

Anders als bei WWW-Servern (welche man mit HTTP anspricht) muß man sich auf FTP Rechner normalerweise mit einem Usernamen und einem Passwort einloggen. Der Zugang ist somit auf diejenigen Personen beschränkt die auf dem jeweiligen FTP-Server einen Account haben. Dadurch soll sichergestellt werden, daß nicht jeder x-beliebige Benutzer Dateien von einem Rechner herunterladen kann bzw. daß der FTP-Server weiß welcher Benutzer sich eingeloggt hat und somit nur diejenigen Daten freigibt, die auch diesem Benutzer gehören. Will man nun einer breiten Öffentlichkeit aber bestimmte Daten zugänglich machen, so läßt sich dazu ein Anonymous-FTP Server einrichten. Meißtens wenn man von "FTP-Servern" spricht meint man eigentlich solche Anonymous-FTP Server in die sich jeder x-beliebige Benutzer anonym einloggen kann und öffentliche Daten (public data) abholen kann. Zum Einloggen gibt man als Benutzername "anonymous" an und als Passwort seine eigene Emailadresse, wie z.B. "friedl@mayflower.uni-lummerland.edu". Viele WWW-Browser und FTP-Clients machen dies automatisch. In seltenen Fällen, kann es auch abweichende Usernamen und Passwörter geben, jedoch gibt es dafür dann eigentlich keine Standards mehr. Ist man eingelogged wird man mit einer Directorystruktur konfrontiert durch man sich von Hand durchwühlen muß. Die öffentlichen Daten finden sich dabei in den allermeißten Fällen im Unteverzeichnis "/pub" (pub = public data = öffentliche Daten).

Portnummer

Um die Portnummer muß man sich in aller Regel keine Sorgen machen. In seltenen Fällen, spielt sie aber doch eine Rolle. Es handelt sich dabei um die Anlaufstelle an dem FTP-Server. Man kann sich den Port wie einen Hafen vorstellen (u.a.: Port = Hafen). Jeder ans Internet angeschlossene Rechner hat eine große Vielzahl solcher Häfen, die alle mit einer Nummer bezeichnet sind. In jedem dieser Häfen sind unterschiedliche Dienstleistungen und Informationen verfügbar. Genauso wie ein Öltanker bei der Ölraffenerie festmacht und nicht beim Containerhafen, muß eine FTP Anfrage an den Port für den FTP Dienst und nicht etwa an den Port für den WWW Dienst. Dadurch ist es möglich die Anfragen schon vorab zu sortieren und viele verschiedene Dienstleistungen auf einem Rechner anzubieten. Die normale Portnummer die laut Standardisierung für einen FTP-Dienst verwendet wird ist 21. Die meißten Programme (WWW-Browser, FTP-Clients) wissen das und verwenden automatisch diesen Port, sofern man ihnen nichts anderes befiehlt. Theoretisch ist es aber auch möglich den FTP-Dienst auf einem anderen Port anzubieten, oder mehrere verschiedene FTP-Dienste auf verschiedenen Ports anzubieten. Dann ist es wichtig die Portnummer anzugeben. Bei WWW-Browsern wird sie mit einem Doppelpunkt abgetrennt an die Rechneradresse gehängt, wie z.B.: "ftp.uni-muenchen.de:21", während sie bei manchen FTP-Clients seperat angegeben werden muß.

Vorgehensweise beim Suchen

Wissen was man will
Auch hier ist es ersteinmal wichtig, herauszufinden, was man überhaupt sucht. Oft will man nur irgendein Programm daß seinen Erfordernissen entspricht oder man will irgendein File (z.B. Soundfile), daß auch einem bestimmten Bereich stammt. Mit derlei unkonkreten Vorstellungen hat es meißt keinen Sinn direkt in einem FTP-Server herumzuwühlen und selbst gute Suchmaschinen helfen einem nicht immer weiter.

Themenbezogenes suchen
Für ein Soundfile von den Simpsons etwa, sollte man sich erstmal eine Fanpage der Serie suchen. Für den Dowload eines Programmes einer bestimmten Firma, sollte man erstmal auf der WWW-Homepage der Firma nachsehen. Für ein bestimmtes Source-Code File sollte man versuchen eine entsprechende WWW-Seite mit einem angeschlossenen Datenpool zu finden. Inzwischen gibt es im Internet viele Datenpools zu unterschiedlichsten Bereichen. Für viele Betriebssysteme gibt es Pools mit diverser nützlicher Shareware und Freeware. Für Videos oder Audiodaten gibt es ebenfalls diverse große Datenpools (welche jedoch stark fluktuieren, d.h. es entstehen dauern neue und alte machen dafür dicht). Um die Benutzung zu vereinfachen, bieten die meißten Pools einige WWW Seiten mit Übersichten und Suchfunktionen an. Die eigentlichen Files selbst liegen dann meißt auf einem ftp-server, oft aber auch auf einem WWW-Server. Für all diese Belange sollte man sich ggf. den Abschnitt WWW-Suche ansehen, da man dort die besseren Werkzeuge für themenorientiertes Suchen findet.

Identität von Programmen ermitteln
Einige Suchhilfen gibt es aber doch (wobei die Suchtools im WWW liegen und nur die FTP-Server durchsuchen). So kann man in Softwarepools nach Programmen einer bestimmten Kathegorie suchen und somit einen gewissen Überblick gewinnen, da die meißten Programme auch eine Kurzbeschreibung haben. Wirklich effiziente Suche ist aber erst möglich, wenn man einen exakten Filenamen gefunden hat, wie z.B. "wp200.exe". Leider ist auch der Filename noch nicht immer absolut aussagekräftig, da es theoretisch mehrere Programme mit dem gleichen Filenamen geben kann. Es ist deshalb ferner günstig die genaue Größe der Datei zu kennen, bzw. zu wissen aus welchem Bereich die Datei stammt. Bei dem folgenden Beispiel wir die Datei gerundet meißt mit 1.1M (1,1 MegaByte) angegeben und hat eine exakte  Größe von 1220KByte. Sie stammt aus dem Bereich Musik-Player und spielt MP3 Files ab. Diese Informationen kann man z.B. gewinnen, indem man die Datei auf der Homepage der Firma gefunden hat, wo eine Kurzbeschreibung zu lesen war und die exakte Größe mit angegeben war.

Mirror Sites und Kopien weltweit
Der einfachste Weg ist freilich, das File einfach dort herunterzuladen wo man es zuerst entdeckt hat. Oft werden Daten dadurch aber unnötig weit und nervenaufreibend langsam geladen, oder aber der Server streikt im Moment ganz und man bekommt garnichts von dort. Mit den Informationen die man dann bereits gefunden hat, kann man jetzt aber völlig unproblematisch bei Datenbanken wie FTPSearch oder Archie suchen, wo das File noch zu finden ist. Die bereits bekannten Daten kann man mit den gefundenen Einträgen vergleichen und somit Irrläufer vermeiden. (Vielleicht gibt es auch ein "wp200.exe" das eine Textverarbeitung ist. So genau weiß man das nie.) Im konkreten Fall erhält man eine Liste mit ca. zwei dutzend Rechnern, wenigstens vier davon in Deutschland. Einer davon sollte einem das File dann in angemessener Zeit liefern können. Auch hier empfiehlt es sich aber auf verkehrsarme Zeiten auszuweichen, wie z.B. Morgens zwischen 5 Uhr und 9 Uhr. Dann klappts fast garantiert. Oft kann man nicht nur einzelne Dateien auf unterschiedlichsten Rechnern finden sondern den Inhalt kompletter Sites. Dabei handelt es sich um das sogenannte Spiegeln (kopieren) von Mastersites auf Mirrorsites (Mirror=Spiegel). Informationen zu verfügbaren Mirrorsites erhält man meißt am Besten durch die begleitenden WWW-Seiten eines Datenpools (falls vorhanden).

Versionen und Betriebssysteme

Beim Suchen nach Software sollte man auf die richtige Versionsnummer und das korrekte Betriebssystem achten, damit alles wie gewünscht funktioniert. Hier einige Tips und Hinweise auf was man unter Umständen alles achten sollte, bevor man einen zeitaufwendigen Download beginnt.

Die Filenamen enthalten zum Teil oft die Versionsbezeichnung. Am Anfang des Filenamens steht meißt in stark verkürzter Version der Programmname, dann folgt meißt die Versionsnummer, wie z.B. 3.02, was zu 302 wird. Die Vorkommazahl stellt den Entwicklungsschritt (welche neuen Funktionen sind enthalten) dar, während die Nachkommastelle die Verbesserungsnummer darstellt (welche Bugs wurden aus dem aktuellen Entwicklungsschritt entfernt und welche kleinen Veränderungen wurden gemacht). Angehängte Buchstaben stellen meißt Beta oder Alphaversionen (b für Beta und a für Alpha) dar. Bezeichnungen ohne Buchstaben sind dann meißt endgültige Versionen. Manchmal werden Buchstaben auch verwendet um den Programmumfang anzugeben (p - für Professional-Edition mit allem Drum und Drann, s - für standalone mit dem nötigsten, etc.). Oft sieht man auch noch 32 für 32bit (Windows 95 / NT) und 16 für 16bit (Windows 3.11). Mehr Informationen haben dann in den meißten Filenamen auch keinen Platz mehr. Eine Garantie dafür, was wie drinn steht gibt es auch nicht. Es bleibt meißt mehr eine Raterei.

Shareware und Freeware Programme

Praktisch alle Programme die im Internet angeboten werden, sind Freeware oder Sharewareversionen. Das bedeutet, daß man z.B. Programme wie Word oder Corel Draw, nicht im Internet einfach so herunterladen kann, da man dafür entsprechend Geld bezahlen muß. Solche Softwareeinkäufe sind im Internet zwar inzwischen auch schon möglich, jedoch empfiehlt es sich hier oft noch den nächsten Computerladen aufzusuchen um sich dort die Software zu kaufen. Relevant im Internet sind jedoch Programme die in einer sogenannten Sharewareversion von jedermann geladen und benutzt werden können. Sharewareversionen sind dabei Ausprobierversionen, die man meißt ca. 30 Tage lang testen kann um zu sehen, ob sie einem gefallen. Danach muß man sich registrieren lassen (d.h. eine Vollversion käuflich erwerben) oder das Programm nichtmehr benutzen. Viele Sharewareprogramme bieten nicht den vollen Funktionsumfang einer Vollversion oder deaktivieren sich nach der Testphase selbst und lassen sich danach auch nichmehr als Sharewareversion installieren. Oft werden auch sogenannte Nags eingebaut. Nags sind kleine lästige Details, die einem das Arbeiten mit der Sharewareversion auf Dauer zur Qual werden lassen. Beispielsweise können dies eingeblendete Registrierungsaufforderungen sein, oder das Programm schaltet sich sporadisch einfach ab oder man man muß beim Starten eine Minute warten, bis man mit dem Programm arbeiten kann, etc. Das kann sehr ärgerlich sein, ist aber nicht zu ändern. Demoversionen sind noch schlimmer, denn sie bieten meißt fast überhaupt keine Funktionen an und vermitteln nur einen höchst unvollständigen Eindruck vom Gesammtprogramm. Während man mit Shareware noch einigermaßen arbeiten kann, sind Demos meißt so nützlich wie ein Bild an der Wand. Dem gegenüber stehen Freewareversionen. Dabei handelt es sich in aller Regel um völlig freie Programme die man sich herunterladen kann und dann für allezeit ohne Geldzahlung benutzen kann. Freeware hat normalerweise auch keine Nags und bietet einen vollständigen Funktionsumfang. Meißt gibt es zu Freewareprogrammen garkeine bessere Vollversion für die man zahlen müßte, sondern die vertriebene Freewareversion ist eine volkommene Vollversion. Gelegentlich ist die Freewareversion aber auch nur eine Light-Version von einem Vollprogramm. Dann kann man die Freeware zwar unbegrenzt benutzen, jedoch gibt es eben eine bessere und vollständigere Programmversion für die man zahlen müßte. Reicht einem aber die Light-Version ebenso, dann kann man damit für alle Zeit arbeiten ohne Geld auszugeben. Gerade für die diversen kleinen Tools die man selten braucht, ist dies ein sehr zu empfehlender Weg. Daneben gibt es noch sogenannte Upgrades, die einem eigentlich garnichts bringen, außer man hat bereits eine ältere Programmversion, welche man mit dem Upgrade dann auf den neuesten Stand bringen kann. Upgrades werden meißt als Service für Registrierte Benutzer bereitgestellt. Oft ist es auch so, daß man Programme als Privatanwender (unkommerziell, Student, Schüler, Hochschulbedarf) unbegrenzt benutzen darf, sich als kommerzieller und professioneller Anweder (z.B. für die eigene Firma, die Firmenarbeit) aber eine Version kaufen muß. Damit sollen weniger die Hochschulen gefödert werden, als vielmehr das Programm möglichst schnell auf dem Markt verbreitet werden. Der Privatanwender profitiert davon, da er für umsonst gute Software erhält und die Firmen können sich die gekauften Versionen (registrierte Versionen) meißt ohne große Probleme leisten.

Sicherheitsaspekt

Beim laden von ausführbaren Daten (Programme, Treiber und auch Dokumente mit Makros), sollte man den Sicherheitsaspekt nicht ausser Acht lassen. Solange man sich auf halbwegs seriösen Sites bewegt hat man zwar in aller Regel nichts zu befürchten, jedoch gibt es keine Garantie dafür, daß ein Programm keinerlei Schäden am eigenen Rechner verursacht. Jeder kann im Internet Softwareanbieten, undzwar auch solche welche z.B. gezielt Daten von der Festplatte löscht, private Daten ins Internet kopiert oder den eigenen Rechner bremst. Einen 100% Schutz davor gibt es nicht. Sobald ein Programm bewußt auf den heimischen Rechner heruntergeladen wird und man es dort startet bzw. installiert, kann es alles auf dem Rechner machen, was auch Programme die von Diskette oder CD installiert sind tun können. Absichtliche Beschädigung von Rechnern ist zwar illegal, aber niemals ganz auszuschließen. Programme koennen aber auch virenverseucht sein, ev. ohne daß der Anbieter dies wirklich weiß. Zuletzt sollte man erwähnen, daß es sich bei vielen im Internet angebotener Freeware und Shareware um nicht ganz ausgefeilte Produkte handelt die oft noch kleine Fehler haben. Im unglücklichsten Zufall könnte sich ein Fehler mit Schäden beim eigenen Rechner auswirken. Eine Haftung für solche Schäden gibt es in aller Regel ganz explizit nicht (siehe DISCLAIMER bei den meißten Programmen). Wie gesagt, passieren solche Dinge höchst selten und halten sich dann meißt im kleinen Rahmen. Trotzdem sollte man sich des Risikos bewußt sein.

Man kann aber Vorsichtsmaßnahmen treffen. Erstens sollte man nicht von x-beliebigen Homepages einfach alles herunterladen, vorallem wenn man es sich auch von einem anderen Site holen kann. Kleinanbieter können sich schnell mal aus dem Staub machen, während große Firmen, Hochschulen und bekannte Organisationen nicht einfach verschwinden und somit immer greifbar bleiben und auch den Imageverlust fürchten müssen. In der Tat wird gerade bei Firmen und Hochschulen alles machbare getan um zweifelhafte Software aus den Archiven zu räumen. Für Hinweise sind die Administratoren stets dankbar. Virenverseuchte oder bösswillige Programme kommen deshalb dort praktisch niemals vor. Vorsorge ist natürlich besser als Vertrauen, deshalb ist es natürlich zu empfehlen die neuen Programme selbst auf Viren zu überprüfen. Diese Checks sollte man alle paar Wochen eigentlich sowieso machen. Virenchecker kann man natürlich auch aus dem Netz laden, aber bitte nur von großen Sites oder Universitäten. Zu warnen ist zuletzt ausdrücklich vor sogenannten Hackerpages, auf deren Seiten oft "tolle" Dinge zu finden sind, jedoch ist das Risiko hier korrupte Software zu bekommen meißt deutlich höher.


Suchmaschinen für FTP, Files und Software

Suchmaschinen über Anonymous FTP-Server

Archie

Weltweite Suchmaschine über diverse Anonymous FTP Server, mit diversen Schnittstellen und Sites überall auf der Welt. Das älteste, größte und renomierteste Suchsystem für FTP. Leider meißt überlastet und dadurch nervenaufreibend. Es empfiehlt sich einen lokalen Server zu benutzen der wenig belastet ist. Suchen lohnt!

Archie WWW-Gateway (LRZ) - Schnittstelle am LRZ München
Archie Server - Diverse Archieserver und Archie WWW-Gateways (Site in England)
Archie Dateisuche - WWW Gateway neben einer Erklärungspage

Andere Suchmaschinen und Verzeichnisse

FTP Search - Suchmaschine über FTP-Server: Nicht ganz so umfangreich aber wesentlich schneller und angenehmer zu benutzen wie Archie. Man findet nur etwas wenn man den Filenamen praktisch schon kennt. (Trick: Bei Medienfiles nach Endungen suchen z.B. "*.wav" mit "case insensitive glob search")

Filesite Finder (Filez) Wesentlich kleinere Suchmaschine über diverse FTP-Server. Sucht erst nach File (auch thematisch und mit Beschreibung) und zeigt dann wo es überall liegt.

Ask SINA FTP-Server Suche von der Uni-Karlsruhe. Verschiedene Suchmöglichkeiten, hierarchisch und objektorientiert.

Snoopie FTP Finder Snoopie FTP Finder. Oft etwas langsam. Sucht Files ohne Beschreibung und zeigt an wo sie zu finden sind.

Shareware.com FTP Site Suche. Sucht objektorientiert Files mit Beschreibung und zeigt an wo sie zu finden sind (inkl. Mirrorsites)

JUMBO Softwareverzeichnis diverser FTP Server weltweit. Mit Beschreibung und Fileinformationen

ZDNet Software Software Library- Sehr gutes Downloadsystem, objektorientiert, umfangreiche Beschreibung mit Downloadkorb und Themenkatalog. Sucht vorallem im eigenen Archiv, welches jedoch recht umfangreich ist.

Freeware.de - Ansprechendes Verzeichnis mit Freewareprodukten in Deutschland (WWW basiert) (u.a. zu Java und CGI)


Datenpools mit Files und Software

Regionale / Nationale FTP-/File-Server (exemplarisch)

(Vollständigere Liste mit Deutschen FTP Server - Von der Uni-Karlsruhe)

Uni-Heidelberg - FTP Server mit Software zu Dos, OS2, etc. (WWW Oberfläche)
Uni-Stuttgart - FTP Server (keine WWW Oberfläche)
FH-Niederrhein - FTP Server (mit WWW Oberfläche)
Uni Regensburg - FTP Server (keine WWW Oberfläche)

Uni-Göttigen Elektronik Werkstatt - Software vorallem für den Wissentschaftlichen Gebrauch (eher kleiner Site) (WWW Oberfläche)

Die Rechneradressen der FTP Server der Deutschen Universitäten und Hoschschulen, lassen sich meißt ebenso einfach raten und zusammenbasteln wie die Adressen der WWW-Server. Statt mit "http://www" beginnen die Adressen mit "ftp://ftp", dann folgt ein Punkt und dann entweder "uni" (für "normale" Universitäten), "tu" (für technische Universitäten) oder "fh" (für Fachhochschulen). Danach folgt ein Bindestrich und dann der Name der Stadt in der die Univsersität steht (Städtenamen ohne Umlaute!). Danach folgt wieder ein Punkt und die Buchstaben "de" (für Deutschland). Fertig! Ausnahmen bestätigen aber die Regel. (z.B. "ftp.fu-berlin.de" ist die dritte Uni in Berlin, die "Freie Universität"). Tip: Erst die WWW-Seite finden und die Adresse dann entsprechend abändern oder dort nach Informationen zu einem FTP-Server suchen.

Einige weltweite Fileserver und Softwareverzeichnisse

ZDNet Software / Softseek Softwareverzeichnis
TUCOWS - Softwareverzeichnis
WINSite - Softwareverzeichnis
1001 best downloads - Softwareverzeichnis
Davecentral - Softwareverzeichnis
Metasite-Freeware - Softwareverzeichnis
Hotfiles - Softwareverzeichnis

Fastload - Sharewarearchiv (zu: Internet, Spiele, Sound&Music, Pictures&Movies, ...) (WWW-basiert)
Download - Filearchiv mit umfangreicher Beschreibung und Querverweisen (WWW basiert)
Funet.Fi - Großes finishes Datenarchiv (siehe vorallem "pics") (kein WWW) (alternativ: finische WWW-Version)
Sunsite.edu - Datenarchiv vorallem zu Sun, aber auch für andere Belange (siehe vorallem: "multimedia")

einige Produkt und Firmenbezogene Datenpools (Windows)

Ein paar häufig gebrauchte Dinge als Anregung.
Für andere Firmen mal den Company Site Locator probieren (kennt WWW- und FTP-Sites vieler Firmen).

Windows

WINFILES (ex Windows95) - Größtes und best organisiertes Windows95 Softwarearchiv (auch win 3.11 und NT)
top network 95 - Viele Treiber, Shareware, Freeware vorallem für Win95
Win95 site - Windows 95 Shareware und Software mit Beschreibung
Win95-software - Windows95 Software
nonags - Windows 32bit Software ohne Einschränkungen (viel Freeware)
Strouds Apps - Shareware für Windows (z.t. speziell für Windows 95 und NT)
 

einige Themen und Medienbezogene Datenpools (exemplarisch)

Hier nur einige Anregungen.
Für andere Themen einfach mal eine Suche in Yahoo probieren, auch dort stehen Datenarchive.

Programmers Heaven - Daten, Files, Programme, Sourcecodes und Tools zum Programmieren
Gamelan - Java - Archiv zum Thema Java und Javascript, mit freien Beispielen
Cool - Java Scripts und Gif Animations
Over the Rainbow - Hintergrundbilder, animierte Gifs, Buttons, etc. Alles rund ums Webpage Desingnen
CGI Resources - Informationen, Daten und Sourcen für CGI Programmierung
Scripts - Archiv mit Scripten verschiedener Sprachen
Perl5 Modules - Liste mit fertigen Perl5 Modulen zum herunterladen

Anime Manga - Bilder Archiv des Anime Manga Kults
Lothlorien - Gemälde und Bilderarchiv mit Fantasy Bezug
Backgrounds - Gallery mit Hintergrund Grafiken für Webdesign
Webstuff - Buttons und Hintergrundgrafiken fürs Web

Project Gutenberg - Diverse Bücher im englisch Original als einfacher ASCII Text

Moviesoundpage - Soundclips zu Kinofilmen (vorallem .wav aber auch .ra, .au)
Down Below - Soundclip Archiv zu Babylon 5 (.wav)
Audionet - Realaudio Archiv mit Hörspielen, Bücherlesungen etc. (real-player Plugin benötigt)

Lyricsarchiv - Lyricsarchiv bei LEO
Lyricsserver - Lyricsserver in der Schweiz

Glimpse RFC Index - RFC Archiv (Request for Comments) Internet-Standards Beschreibungen
Internic - RFC Archiv - RFC Archiv bei Internic
Hyperlinked RFC - RFC Archiv mit verlinkten Dokumenten
Linked RFCs - RFC Archiv mit verlinkten Dokumenten

FAQ FTP-Archiv - FTP Server mit FAQs (Frequently Asked Questions) aus zahlreichen Newsgroups
FAQ WWW Archiv - WWW Archiv mit FAQs
FAQ suchbares Archiv - FAQ Archiv mit Suchfunktion über den Inhalt

Deutsches PGP & Verschlüsselungsarchiv
PGP Server Hamburg
PGP Server- PGPnet
PGP Homepage


Datenpool-Listen und Quellensammlungen

Liste mit Deutschen FTP Server - Von der Uni-Karlsruhe

Tile-net - Grosse Liste (u.a.) an FTP Servern mit kleiner Suchfunktion und regionaler Sortierung
Tile-net FTP Server - FTP Server nach Ländern als lange Listen allerdings ohne Beschreibung

Yahoo Rubrik: Software - Abteilung bei Yahoo in der sortiert Links zu diversen Softwarequellen finden kann
Yahoo Rubrik: Archive - Liste mit Daten- und Softwarearchiven
Yahoo Rubrik: Shareware - Links zu Shareware (nach Betriebssystemen und Inhalten)

Yahoo Rubrik: FTP Sites - Links zu FTP Sites

100 Sharewarelinks - Etwas chaotische Liste mit Links zu diversen Sharewaresites


Hintergrundinformationen und Referenzen

Hilfsmittel & Hilfsprogramme (FTP Clients)

WS_FTP - Praktischer FTP Client (session basiert, d.h. baut eine Verbindung auf und hält diese)

Yahoo Rubrik: FTP Software - Links zu FTP Software, FTP Clients, Programmen und Hilfsmitteln für FTP Benutzung

Mehr Informationen zu FTP

LRZ - Informationen zu FTP
LRZ - Umdruck: Internetdienste im MHN: FTP

FTP - RFC 959 - Technisch wissentschaftliches Memo zu FTP auf Englisch

Was ist Archie - Einfuehrung in das Suchsystem (mit dem man FTP Sites durchsuchen kann)

Erklärung zum Thema Archiesuche (enthält auch einige interessante Anmerkungen zum Thema FTP/Filesuche allgemein)

FTP Allgemein - Erklärung an der Uni Karlsruhe
Anonymous FTP - Erklärung an der Uni Karlsruhe


 

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